Informationen für Ärzte

Die Klinik für Neurologie am Krankenhaus Martha-Maria Halle-Dölau bietet Veranstaltungen, Fort- und Weiterbildungen sowie wissenschaftliche Projekte für Ärzte an

Forschung und Weiterbildung in der Neurologie

Wie in allen medizinischen Bereichen ist auch in der Neurologie stetige Forschung und Weiterentwicklung essenziell, um höchste medizinische Qualität zu garantieren und somit die beste Behandlung für Patienten bei neurologischen Eingriffen und Operationen zu gewährleisten.

Unser innovativer Fokus teilt sich in drei Schwerpunkte auf:

Veranstaltungen

9. Forum Bewegungsstörungen

  • Wann: Mittwoch, 27.09.2023 in der Zeit von 16 Uhr bis 19 Uhr
  • Wo: Großer Konferenzsaal, Krankenhaus Martha-Maria Halle-Dölau, Röntgenstraße 1, 06120 Halle (Saale)

Wir bitten Sie, sich entweder telefonisch ( 0345 559-1891 ) oder per E-Mail ( neurologie.halle@martha-maria.de ) zur Veranstaltung anzumelden.

Archiv
Veranstaltungsarchiv

9. Schlaganfallsymposium - Update 2023

Mittwoch, 05.07.2023 in der Zeit von 17:00 Uhr bis 19:00 Uhr

Großer Konferenzsaal , Krankenhaus Martha-Maria Halle-Dölau, Röntgenstraße 1, 06120 Halle (Saale)

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25. Hallesches Multiple Sklerose-Symposium „Manfred-Schmidt-Symposium“

Samstag, 21. Januar 2023 von 12:00 Uhr bis 19:30 Uhr

Natinonale Akademie der Wissenschaften "Leopoldina", Jägerberg 1, 06108 Halle (Saale)

25 Jahre Klinik für Neurologie in Martha-Maria Halle gewürdigt

Am Samstag, 12. Oktober 2019 feierte die Klinik für Neurologie Martha-Maria Halle ihr 25 jähriges Jubiläum mit drei wissenschaftlichen Minisymposien und einem großen Festsymposium im Steintor-Varieté Halle. Die Veranstaltung war sehr gut besucht.

In drei wissenschaftlichen Minisymposien zu den Themen "Bewegungsstörungen und Schmerz", "Neuroimmunologie" und "Akutneurologie und Stroke" wurde der aktuelle Stand der klinischen Neuologie beleuchtet.
Im anschließenden Festsymposium wurde ein Bogen von der speziellen Geschichte der Klinik für Neurologie in Martha-Maria gespannt zur aktuellen und zukünftigen Bedeutung des Faches Neurologie. Hierzu hielten herausragende Vertreter der Neurologie, Prof. Frank Erbguth (Nürnberg), Prof. Peter Berlit (Berlin) und Prof. Karl Einhäupl (Berlin) Vorträge .

Chefarzt Dr. Med. Frank Hoffmann erhielt viele Glückwünsche und hohes Lob für seine hervorragende Arbeit von ärztlichen Kollegen und der Geschäftsführung und dem Vorstand von Martha-Maria.

Fort- und Weiterbildung

Weiterbildungsermächtigung und Ausbildungsberechtigung

Der Chefarzt der Klinik für Neurologie, Dr. med. Frank Hoffmann , verfügt über die volle Weiterbildungsermächtigung im Fach Neurologie (4 Jahre) sowie über die Ausbildungsberechtigung für EEG und EMG der DGKN.

Oberärztin Dr. med. Andrea Kraft verfügt über die Ausbildungsberechtigung für das Gebiet Neurologische Ultraschalldiagnostik sowie für die Muskel- und Nervensonographie nach DEGUM und DGKN-Richtlinien.

Studentenausbildung

Junge Kolleginnen und Kollegen zur Aus- und Weiterbildung sind bei uns herzlich willkommen. Wir binden sowohl Famulantinnen und Famulanten als auch Studentinnen und Studenten im letzten Ausbildungsjahr (PJ) eng ins Team ein.

Praktisches Jahr (PJ)

Uns ist es wichtig, Ihnen zusätzlich zu dem bereits im Studium erlangten theoretischen Wissen vor allem praktische Fähigkeiten zu vermitteln.

Praktische Fähigkeiten im PJ Neurologie

Neben der anfänglich noch begleiteten Patientenaufnahme und -untersuchung sollen Sie zunehmend zum selbstständigen Arbeiten befähigt und ein syndromatologisches Einordnen der Befunde erarbeitet werden.

Unser Ziel ist es, dass Sie zum Ende der Ausbildung eigene Patienten von der Aufnahme bis zur Entlassung betreuen zu können.

Persönliche Begleitperson

Die Studenten sind persönlich einem Assistenten oder einer Assistentin auf der Station zugeordnet. Dadurch gewährleisten wir einen engen persönlichen Kontakt. Eine Rotation in andere Bereiche (Funktionsabteilung/Stroke Unit/Ambulanz) ist möglich.

In den täglich stattfindenden Patientenvorstellungen, den mehrmals wöchentlich stattfindenden Oberarzt- und Chefvisiten sowie den neuroradiologischen Fallkonferenzen besteht darüber hinaus die Möglichkeit der Falldiskussion.

Bei Interesse sind auch eine Probetag beziehungsweise „Lehrvisiten im Rahmen der Chefarztvisiten“ möglich.

Ansprechpartner für das PJ Neurologie am Krankenhaus Martha-Maria Halle-Dölau

Falls Sie Fragen haben oder wir Ihr Interesse geweckt haben, wenden Sie sich bitte an die folgenden Ansprechpartner:

Jutta Junghans (Funktionsoberärztin)

  • Telefon: 0345 559-1770

Sabine Dobbertin

  • Chefarztsekretariat der Klinik für Neurologie
  • Röntgenstrasse 1, 06120 Halle
  • Telefon: 0345 559-1891
  • Telefax: 0345 559-1893
  • E-Mail: neurologie.halle@martha-maria.de

Vorteile des PJ Neurologie im Krankenhaus Martha-Maria Halle-Dölau

  • Gute klinische Ausbildung durch breites Erkrankungsspektrum
  • Interessante Mischung von elektiven und Notfallpatienten
  • Wöchentliche PJ-Weiterbildung durch die einzelnen Kliniken
  • Vergütung des PJ-Abschnittes
  • Freies Mitarbeiteressen
  • Bei Interesse und Eignung gute Berufsperspektive innerhalb des Krankenhauses
  • Momentan: Aufbau einer Kooperation mit Partnerkrankenhäusern in den USA (Memphis und Indianapolis)

Famulatur

In der Famulatur werden – zusätzlich zu dem bereits im Studium erlangten theoretischen Wissen – vor allem praktische Fähigkeiten vermittelt.

Neben der angeleiteten und begleiteten Patientenaufnahme und -untersuchung sollen spezielle neurologische Untersuchungstechniken geübt und ein syndromatologisches Einordnen der Befunde erarbeitet werden.

Individuelle Betreuung für Famulanten in der Neurologie

Die Famulanten sind persönlich einem Assistenten oder einer Assistentin auf der Station zugeordnet. Dadurch wird ein enger persönlicher Kontakt gewahrt. Je nach Interessenlage ist aber auch ein Kennenlernen anderer Bereiche (Funktionsabteilung/Stroke Unit) möglich.

In den wöchentlich stattfindenden Oberarzt- und Chefvisiten sowie den täglichen Patientenvorstellungen besteht darüber hinaus die Möglichkeit der Falldiskussion.

Ansprechpartner für das Famulatur Neurologie am Krankenhaus Martha-Maria Halle-Dölau

In der Klinik für Neurologie des Krankenhaus Martha-Maria Halle-Dölau besteht die Möglichkeit, begleitend zur universitären Ausbildung an den Chefarztvisiten teilzunehmen oder einen Tag zu hospitieren.

Falls Sie Fragen haben oder wir Ihr Interesse geweckt haben, wenden Sie sich bitte an die folgenden Ansprechpartner:

Jutta Junghans (Funktionsoberärztin)

  • Telefon: 0345 559-1770

Sabine Dobbertin

  • Chefarztsekretariat der Klinik für Neurologie
  • Röntgenstrasse 1, 06120 Halle
  • Telefon: 0345 559-1891
  • Telefax: 0345 559-1893
  • E-Mail: neurologie.halle@martha-maria.de

Studien und wissenschaftliche Aktivitäten

Wissenschaftliche Projekte und klinische Studien in der Neurologie am Krankenhaus Martha-Maria Halle-Dölau

Lehrbuch Schmidt/Hoffmann/Faiss/Köhler/Zettl (Herausgeber): Multiple Sklerose, 7. Auflage 2017

Unsere Klinik für Neurologie nimmt aktiv an einer Reihe von wissenschaftlichen Projekten und klinischen Studien teil. Dadurch gewährleisten wir, immer auf dem aktuellen Stand der medizinischen Forschung und des therapeutischen Fortschrittes zu sein.

Als Multiple-Sklerose-Zentrum ist der Schwerpunkt unserer wissenschaftlichen Arbeit die Multiple Sklerose (MS). Einige Studien und Projekte werden in enger Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen und klinischen Partnereinrichtungen durchgeführt.

Dazu gehören beispielsweise die Charité in Berlin, die Universitätskliniken Rostock, Magdeburg, Jena sowie die neurologischen Kliniken in Wermsdorf und Teuplitz. Aktuell sind wir auch in anderen Indikationen wie Epilepsie, Schlaganfälle und Bewegungsstörungen wissenschaftlich aktiv.

Übersicht der wissenschaftlichen Projekte

Folgende Studien un Projekte sind derzeit aktuell:

1. Multiple Sklerose (Ansprechpartnerinnen: Oberärztin Dr. Jutta Junghans und Oberärztin Dr. Antje Neubert)

  • ESTEEM (Langzeitbeobachtung von Patienten mit Fumarsäure-Neueinstellung) - Ansprechpartnerin: Oberärztin Dr. Jutta Junghans
  • TOP (Langzeitbeobachtungsstudie zu Natalizumab) - Ansprechpartnerin: Oberärztin Dr. Antje Neubert
  • PANGAEA Evolution (Langzeitbeobachtungsstudie zum Fingolimod) - Ansprechpartnerin: OÄ Neubert
  • PASSAGE (Überwachung zu Fingolimod) - Ansprechpartnerin: Oberärztin Dr. Antje Neubert
  • NEMOS (Neuromyelitis Optica-Studiengruppe) - Ansprechpartnerin: Oberärztin Dr. Jutta Junghans
  • MSDS Praxis (Erfassung MS-Register/Zertifizierung MS-Zentren) - Ansprechpartnerin: Oberärztin Dr. Antje Neubert
  • MSDS3D/TREAT-MS (Langzeit- Sicherheitsregister zu Lemtrada) - Ansprechpartnerin: Oberärztin Dr. Antje Neubert
  • HERV-Studie (humane Retroviren bei MS)- Kooperation mit MLU - Ansprechpartnerin: Oberärztin Dr. Jutta Junghans
  • REGIMS (Immuntherapieregister)- Ansprechpartnerin: Oberärztin Dr. Antje Neubert
  • Confidence (Langzeitbeobachtung von Patienten mit Ocrevus-Neueinstellung)- Ansprechpartner: Oberärztin Dr. Antje Neubert
  • CLADQol (Anwendungsbeobachtung von Patienten mit Cladribin-Neueinstellung) - Ansprechpartner: Oberärztin Dr. Antje Neubert

2. Immun-Neuropathien (Ansprechpartnerin: Oberärztin Dr. Antje Neubert)

  • PRIVIGEN (Studie zu dessen Wirksamkeit und Verträglichkeit bei diversen Indikationen)

3. Schlaganfälle (Ansprechpartnerin: Oberärztin Dr. Andrea Kraft)

  • RASUNOA PRIME (Schlaganfälle unter neuen oralen Antikoagulantien)
  • PRODAST (Antikoagulation bei Vorhofflimmern und Schlaganfall)
  • ODEA-TIA (Optimal Detection of Atrail fibrillation in transient Ischemic attack)
  • ENRICH-AF (EdoxabaN foR IntraCranial Hemorrhage survivors with Atrial Fibrillation)
  • CONVINCE (Colchincin zur Prävention vaskulärer Inflammation nach einem nicht kardioembolischem Schlaganfall)
  • FIND-AF (Intensive rhythm monitoring to decrease ischemic stroke and systemic embolism)

4. Spastik (Ansprechpartnerin: Oberärztin Dr. Antje Neubert)

  • Digit Bont (Spastik-Projekt)

5. Autoimmunencephalitiden (Ansprechpartnerin: Oberärztin Dr. Andrea Kraft)

  • GENERATE (Dt. Netzwerk zur Erforschung autoimmuner Encephalitiden)

6. Migräne (Ansprechpartnerin: Oberärztin Dr. Antje Neubert)

  • SPECTRE (Anwendungsbeobachtung bei Patienten mit Aimovig-Neueinstellung)

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