Pneumologische Endoskopie

Die pneumologische Endoskopie ist mit ca. 3500 Untersuchungen jährlich das führende regionale Zentrum in der diagnostischen und interventionellen Lungenspiegelung (Bronchoskopie). Sämtliche moderne Methoden der Diagnostik und Therapie gut- und bösartiger Atemwegserkrankungen sind vorhanden. Viele vorbereitende oder einfache diagnostische Untersuchungen können auch ambulant durchgeführt werden. Jederzeit ist die Durchführung einer Narkosebronchoskopie, auch in starrer Technik, möglich. Somit ist eine optimale Patientenversorgung die tägliche Routine.

In den letzten Jahren wurde insbesondere durch Einführung moderner Methoden das bestehende endoskopische Profil gestärkt.

Chronischer Husten bedarf einer endoskopischen Abklärung, wenn andere Ursachen nicht zu finden sind. Blutauswurf ist ein Notfall und wird umgehend abgeklärt. Hierzu ist bei uns ein 24-h-Bereitschaftsdienst implementiert.

Mittels Endoskop sichtbare Veränderungen der Atemwegsschleimhaut werden durch Gewebeentnahme untersucht.

Der Einsatz des endobronchialen Ultraschalls (EBUS) hat die Diagnostik mediastinaler Lymphknoten, insbesondere in der Diagnostik des Bronchialkarzinoms verbessert. Ebenso hilft der Einsatz der Ultraschall-Minisonde in der Diagnostik vieler endoskopisch nicht sichtbarer Lungenherde und reduziert die Anwendung der komplikationsträchtigeren Biopsien von außen. Zur feingeweblichen Untersuchung unklarer Veränderungen erfolgt die Materialentnahme. Je nach Erreichbarkeit stehen verschiedene Instrumente zur Verfügung.

Mittels Laser und Kältesonde gelingt eine Wiedereröffnung (Rekanalisation) verengter Atemwege infolge gut- oder bösartiger Erkrankungen. Unterstützend sind hierbei Stentimplantationen möglich. Aspirierte Fremdkörper können ebenfalls gut entfernt werden.

Bei fortgeschrittenem Lungenemphysem kann die indikationsgerechte Implantation endobronchialer Ventile oder Coils eine deutliche Verbesserung der Leistungsfähigkeit erzielen. Zur besseren Patientenauswahl hilft das implementierte Chartis-System, mit dem die kollaterale Lungenbelüftung gemessen werden kann.

Patienten mit schwerem Asthma können mittels der 2014 neu eingeführten bronchialen Thermoplastie eine bessere Krankheitskontrolle erfahren.

Unklare Lungengerüsterkrankungen (ILD) und entzündliche Veränderungen können sowohl durch spezielle Analysen von Spülflüssigkeit und Blut als auch durch Gewebeentnahme weiter eingeordnet werden. Insbesondere die transbronchiale Kryobiopsie hilft hier in der histologischen Diagnostik weiter.

Unklare Flüssigkeitsansammlungen im Rippenfellraum (Pleuraerguss) können mittels Thorakoskopie weiter beurteilt und ggf. mit der Pleurodese, auch in gleicher Sitzung, behandelt werden.

Durch die elektronische Befunddokumentation sind endoskopische Befunde in der wöchentlichen Tumorkonferenz unseres Lungenkrebszentrums integraler Bestandteil.

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