Endoprothetik

Endoprothetik

Arthrodese Großzehengrundgelenk

Arthrodese Großzehengrundgelenk

Ein Schwerpunkt unserer Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie ist die Fußchirurgie, um Patientinnen und Patienten mit Fehlstellungen zu helfen.

Zur Indikation: Die Arthrodese (operative Versteifung) des Großzehengrundgelenks korrigiert die Hallux-rigidus-Fehlstellung (Arthrose am Großzehengrundgelenk) ersten bis dritten Grades.

Hierbei nehmen wir eine Arthrodese des 1. Metatarsophalangealgelenkes vor. Anschließend fixieren wir das Ergebnis mittels zweier gekreuzter Kompressionsschrauben.

Zur Nachbehandlung trägt die Patientin/der Patient 8 Wochen den sogenannten Lüneburger Vorfußentlastungsschuh, nach 2 Wochen wird das Nahtmaterial entfernt.

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Arthrose

Arthrose

Neben angeborenen Fehlstellungen, Fehlbildungen, Entzündungen, Überlastung und Verletzungen ist der natürliche Verschleiß eines Gelenkes der häufigste Grund für Gelenkbeschwerden, zum Beispiel Schmerz und Bewegungseinschränkung. Arthrose nennt die Orthopädie die degenerative Gelenkerkrankung, die Beschwerden bereitet. Oftmals ist dieser Verschleiß die Summe mehrerer Ursachen, die sich im Laufe des Lebens addiert haben.

Nach entsprechender Diagnostik mit Erhebung der Krankengeschichte, körperlicher Untersuchung, ggf. Blutuntersuchung und weiterführender Bildgebung (Ultraschall, Röntgen, Kernspintomographie, Computertomographie) ist häufig zunächst die konservative, nicht operative Behandlung sinnvoll. Wenn diese Maßnahmen nicht ausreichend helfen konnten, ist der künstliche Gelenkersatz zur Schmerzreduktion, -freiheit und Wiederherstellung der Lebensqualität der letzte Schritt.

Die endoprothetische Versorgung großer Gelenke ist ein Schwerpunkt unserer Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie. Die verwendeten Implantate und Modelle werden dabei auf den Patienten und seine individuellen Gegebenheiten abgestimmt. Hierbei arbeiten wir ausschließlich mit namhaften Herstellern und modernsten, aber dennoch bewährten Implantaten. Ziel ist, dass jeder Patient, jede Patientin den Alltag wiederaufnehmen und sportlich aktiv sein kann.

Beim Hüftgelenkersatz verwenden wir unterschiedliche Implantate, inklusive der Kurzschaftprothese. Vorzugsweise bringen wir diese, in Abhängigkeit von der Knochenqualität, zementfrei ein. Bei Bedarf verwenden wir teilzementierte Prothesen, sehr selten auch vollzementierte Komponenten.

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Cheilektomie

Cheilektomie

Ein Schwerpunkt unserer Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie ist die Fußchirurgie, um Patientinnen und Patienten mit Fehlstellungen zu helfen.

Zur Indikation: Die Cheilektomie korrigiert die Hallux rigidus-Fehlstellung (Arthrose am Großzehengrundgelenks) ersten Grades.

Hierbei tragen wir die Exostose (d.h. die arthrotischen Knochenwucherungen) keilförmig im Bereich des Großzehengrundgelenks ab.

Im Rahmen der Nachbehandlung wird nach 2 Wochen das Nahtmaterial entfernt.

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Dorsale Stabilisierung instabiler Wirbelkörpermetastasen

Dorsale Stabilisierung instabiler Wirbelkörpermetastasen

Tumorbedingte Erkrankungen führen leider häufig zu Metastasen der Knochen und machen auch keinen Halt vor der Wirbelsäule. Wenn Metastasen im Bereich der Wirbelsäule auftreten, gefährdet dies die Stabilität derselben und verursacht starke Schmerzen.

Unsere Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie bietet den Patientinnen und Patienten die Möglichkeit einer operativen Therapie, welche abhängig vom Erkrankungsstadium eine minimalinvasive dorsale (hintere) Stabilisierung mit oder ohne knöcherner Dekompression oder eine Kyphoplastie sein kann. Somit können wir in der Wirbelsäulenchirurgie gleichzeitig die Mobilität zu erhalten helfen und Schmerzen lindern.

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Dorsale Verfahren

Dorsale Verfahren

Mit einem dorsalen Verfahren bezeichnet die Orthopädie Operationen von hinten, vom Rücken aus. Wir wählen die dorsale Chirurgie unter anderem, wenn wir einen Fixateur interne (d.h. ein Implantat zur Stabilisierung oder Reparatur) einsetzen oder bei Dekompressionsoperationen. Wenn Sie Fragen dazu haben, erklären wir Ihnen gerne mehr.

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Fußchirurgie

Fußchirurgie

Wenn Sie unter Fußerkrankungen, Fußfehlstellungen oder Unfallfolgen leiden, können Sie sich an unsere Experten für Orthopädie und Fußchirurgie wenden.

Ziel des ersten Gesprächs in unserer Fußsprechstunde ist immer: einen Therapieplan zu erstellen, der Ihre individuellen Bedürfnisse optimal berücksichtigt und alle verfügbaren modernen Behandlungsmöglichkeiten integriert. Meistens werden zunächst die Möglichkeiten der konservativen Therapie ausgeschöpft, die zum Beispiel Einlagenversorgung, Orthesen, Bandagen, Schuhzurichtungen, Medikamente und Physiotherapie beinhalten.

Wenn danach die Beweglichkeit noch zu eingeschränkt ist oder wenn Sie weiter  unter Schmerzen leiden, kommt die Fußchirurgie infrage.

Unser Behandlungsspektrum umfasst unter anderem:

Vorfußchirurgie

  • Hallux valgus
  • Hallux rigidus
  • Metatarsalgie
  • Schneiderballen
  • Hammer / Krallenzehen
  • Zehennagelchirurgie (unguis incarnatus)

Rückfußchirurgie

  • Versteifungsoperationen des oberen und unteren Sprunggelenkes
  • Achskorrekturen (Calcaneusostoetomien)
  • Sehnenrekonstruktionen und Sehnentransfers
  • Therapie des Fersenschmerzes (Haglund-Exostose, Fersensporn, Tendinose der Achillessehne)

Mittelfußchirurgie

  • Teilversteifungen (Lisfranck-Arthrodese, naviculocuneiforme Arthrodesen, intercuneiforme Arthrodesen)
  • Achskorrekturen (MTT–I–Basisosteotomie)
  • Resektion akzessorischer Knochen

Behandlung von Nervenkompressionssyndromen

  • Morton-Neurinom
  • Tarsaltunnelsyndrom

Behandlung von Unfällen über unsere Notfallambulanz und von Arbeitsunfällen über unsere Berufsgenossenschaft (BG)-Ambulanz.

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Gutachten

Gutachten

Wer war an einem Unfall und den ärztlich diagnostizierten Unfallfolgen schuld? Welches Schmerzensgeld ist angemessen? Bei der Klärung hilft die Begutachtung durch Fachärzte für Orthopädie und Unfallchirurgie. Berufsgenossenschaften, private Unfallversicherungen sowie Gerichte verlassen sich auf unsere Einschätzungen.

Unsere Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie erstellt zahlreiche Gutachten auf unfallchirurgisch-orthopädischem Fachgebiet:

  • Gutachten der Gesetzlichen Unfallversicherungen
  • Gutachten der Privaten Unfallversicherungen
  • Gutachten der Haftpflichtversicherungen
  • Privatgutachten

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HemiCAP-Prothese

HemiCAP-Prothese

Ein Schwerpunkt unserer Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie ist die Fußchirurgie, um Patientinnen und Patienten mit Fehlstellungen zu helfen.

Zur Indikation: Die HemiCAP-Prothese des Metatarsal-1-Köpfchen korrigiert die Hallux-rigidus-Fehlstellung (Arthrose am Großzehengrundgelenk) ersten bis zweiten Grades. Bei dem HemiCAP-Implantat handelt es sich um ein technologisch fortschrittliches System, das der Form und Kontur der individuellen Knorpeloberfläche angepasst wird. Weil es nur den zerstörten Knorpel ersetzt und gesunde Knorpelanteile schützt, kann es einem weiteren Gelenkschaden entgegenwirken und die Beweglichkeit des Fußes insgesamt bleibt erhalten.

Zur Nachbehandlung trägt die Patientin/der Patient 8 Wochen den Lüneburger Vorfußentlastungsschuh, nach 2 Wochen wird das Nahtmaterial entfernt.

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Hüftgelenksendoprothetik

Hüftgelenksendoprothetik

Mit dem Fachbegriff Hüftgelenksendoprothetik bezeichnet die Orthopädie dasselbe wie der Patient/die Patientin mit ,,neue Hüfte". Dabei sind Sie, wenn Sie mit diesem Anliegen in die Chirurgie kommen, in guter Gesellschaft: Jährlich erhalten in Deutschland rund 220.000 Menschen ein neues Hüftgelenk.

Zwischen zwei Arten der Hüftgelenksendoprothetik wird unterschieden:

  • Primär-Totalendoprothese: der erste Einsatz eines Gelenkersatzes bei Fraktur, Arthrose und Hüftkopfnekrose
  • Sekundär-Totalendoprothese: bei fehlgeschlagener Primär-Endoprothese, bei Endoprothesenlockerungen, nach Endoprothesenausbau wegen Infektion sowie bei ausgeprägten Knochendefekten an Oberschenkel oder Becken.

Weil wir als zertifiziertes EndoProthetikZentrum der Maximalversorgung beide Arten von Eingriffen regelmäßig durchführen, sind Sie hier in fachkundigen Händen.

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Kniegelenksendoprothetik

Kniegelenksendoprothetik

Mit dem Fachbegriff Kniegelenksendoprothetik bezeichnet die Orthopädie dasselbe wie der Patient/die Patientin mit ,,neuem Knie". Dabei sind Sie, wenn Sie mit diesem Anliegen in die Chirurgie kommen, in guter Gesellschaft: Jährlich erhalten in Deutschland rund 150.000 Menschen ein neues Kniegelenk.

Am Kniegelenk werden sowohl der Teilflächenersatz (Schlittenprothese) als auch der vollständige Gelenkersatz durchgeführt. Außerdem ist der achsstabilisierte Gelenkflächenersatz (gekoppelt) möglich.

Außerdem unterscheiden wir grob folgende Arten von Kniegelenkersatz:

  • Primär-Teilendoprothese bei Arthrose
  • Primär-Totalendoprothese bei Arthrose
  • Sekundär-Totalendoprothese
  • bei fehlgeschlagener Primär-Endoprothese
  • bei Endoprothesenlockerungen
  • nach Endoprothesenausbau wegen Infektion
  • bei ausgeprägten Knochendefekten an Oberschenkel oder Unterschenkel.

Weil wir als zertifiziertes EndoProthetikZentrum der Maximalversorgung beide Arten von Eingriffen regelmäßig durchführen, sind Sie hier in fachkundigen Händen.

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Knochentumor

Knochentumor

Wenn Sie die Diagnose eines gut- oder bösartigen Knochentumors erhalten haben, beruhigt es Sie womöglich, zu wissen: Bei 9 von 10 Patienten können die Extremitäten dennoch erhalten werden. Amputationen sind also seltener als befürchtet. Für den Teil Ihres Knochens, der entfernt werden muss, können wir in der in der Orthopädie und Unfallchirurgie belastbare Prothesen anbieten - die spezielle Tumorendoprothetik sorgt dafür, dass die Funktionalität Ihres Gelenks bestmöglich erhalten wird.

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Kyphoplastie

Kyphoplastie

Die Kyphoplastie ist ein minimalinvasives Verfahren der Orthopädie zur Behandlung von Wirbelbrüchen zwischen der mittleren und unteren Brust- und Lendenwirbelsäule. Diese Art der Chirurgie kommt sowohl substanzzerstörend, als Ballon-Kyphoplastie, als auch substanzerhaltend, als Radiofrequenz-Kyphoplastie, infrage. Dabei hängt die Behandlungsform immer von der Operations-Indikation ab, ob der Patient/die Patientin also zum Beispiel an Osteoporose leidet oder eine Tumorerkrankung bzw. Metastasen hat.

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Lapidusarthrodese

Lapidusarthrodese

Ein Schwerpunkt unserer Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie ist die Fußchirurgie, um Patientinnen und Patienten mit Fehlstellungen zu helfen.

Die Lapidusarthrodese (operative Gelenkversteifung nach Lapidus) korrigiert die Hallux valgus-Fehlstellung. Dabei ist die Indikation für diese Operation nur gegeben, wenn die Patientin/der Patient ein instabiles Tarsometatarsale-1-Gelenk und einen Winkel zwischen dem 1. und 2. Metatarsalknochen größer 15° hat.

Hierbei nehmen wir eine Arthrodese (Gelenkversteifung) des Tarsometatarsale-1-Gelenkes vor mit einer Reposition in anatomischer Position. Anschließend fixieren wir das Ergebnis mit einer winkelstabilen Platte.

Zur Nachbehandlung trägt die Patientin/der Patient 8 Wochen den sogenannten Lüneburger Vorfußentlastungsschuh, nach 2 Wochen wird das Nahtmaterial entfernt.

Indikation:

  • Hallux valgus mit instabilem Tarsometatarsale-1-Gelenk und Intermetatarsale I/-II-winkel größer 15°

Prinzip:

  • Arthrodese des Tarsometatarsale-1-Gelenkes mit Reposition in anatomischer Position, Fixation mit winkelstabiler Platte

Nachbehandlung:

  • 8 Wochen Lüneburger Vorfußentlastungsschuh, nach 14 Tagen Entfernung Nahtmaterial

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Mikrodiskektomie

Mikrodiskektomie

Wenn Sie unter einem starken akuten Bandscheibenvorfall leiden, bei dem die Schmerzen unter anderem ins Bein ausstrahlen (fachsprachlich: lumboischialgieform) und eventuell mit neurologischen Störungen (motorisch und sensorisch) einhergehen, spricht viel für eine Mikrodiskektomie. Ebenso bei einem begleitenden chronifizierten Schmerzsyndrom bei entsprechend radiologisch gesichertem Bandscheibenvorfall. Dabei setzt unsere Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie auf die offene mikrochirurgische Operation unter Zuhilfenahme eines Operationsmikroskops als Standardverfahren. Außerdem bieten wir unseren Patientinnen und Patienten eine spezielle perioperative Lagerung an, um die Operationsrisiken zu minimieren. Eine umfassende Vorbereitung und Nachsorge gehören mit zum Behandlungsumfang.

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Nervenkompressionssyndrom

Nervenkompressionssyndrom

Nervenkompressionsyndrome sind in der modernen Zeit sehr verbreitet, denn sie treten vermehrt dort auf, wo einseitige Belastungen vorhanden sind und dieselben Nerven immer wieder großem Druck unterliegen. Darum sind Sportlerinnen, Schriftsteller, Studierende, Sekretärinnen uvm. gleichermaßen häufig davon betroffen. Das bekannteste Nervenkompressionssyndrom ist das Karpaltunnelsyndrom. In der Orthopädie und Unfallchirurgie bieten wir die operative Behandlung von Nervenkompressionssyndromen an.

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Open-wedge-Osteotomie

Open-wedge-Osteotomie

Ein Schwerpunkt unserer Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie ist die Fußchirurgie, um Patientinnen und Patienten mit Fehlstellungen zu helfen.

Die Open-wedge-Osteotomie korrigiert die Hallux valgus-Fehlstellung. Dabei ist die Indikation für diese Operation nur gegeben, wenn die Patientin/der Patient ein stabiles Tarsometatarsale-1-Gelenk und einen Winkel zwischen dem 1. und 2. Metatarsalknochen größer 15° hat. Darunter sind viele Jugendliche und junge Erwachsene (juveniler Hallux valgus).

Hierbei nehmen wir eine V-förmige Osteotomie des Metatarsale-1-Schaftes vor mit einer nach außen gerichteten, keilförmigen Aufspreizung der Kortikalis zur Korrektur des Intermetatarsalewinkels. Anschließend fixieren wir das Ergebnis mit einer winkelstabilen Stegplatte.

Zur Nachbehandlung trägt die Patientin/der Patient 8 Wochen den sogenannten Frankfurter Verbandsschuh/Vorfußentlastungsschuh, nach 2 Wochen wird das Nahtmaterial entfernt.

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Operation nach Chevron

Operation nach Chevron

Ein Schwerpunkt unserer Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie ist die Fußchirurgie, um Patientinnen und Patienten mit Fehlstellungen zu helfen.

Die Operation nach Chevron korrigiert die Hallux valgus-Fehlstellung. Dabei ist die Indikation für diese Operation nur gegeben, wenn die Patientin/der Patient ein stabiles Tarsometatarsale-1-Gelenk und einen Winkel zwischen dem 1. und 2. Metatarsalknochen kleiner 15° hat.

Hierbei nehmen wir eine V-förmige Osteotomie des Metatarsale-1-Köpfchens mit einer Verschiebung nach außen vor. Anschließend fixieren wir das Ergebnis mit einer Kompressionsschraube.

Zur Nachbehandlung trägt die Patientin/der Patient 6 Wochen den sogenannten Frankfurter Verbandsschuh, nach 2 Wochen wird das Nahtmaterial entfernt.

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Operation nach Hohmann

Operation nach Hohmann

Ein Schwerpunkt unserer Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie ist die Fußchirurgie, um Patientinnen und Patienten mit Fehlstellungen zu helfen.

Die Operation nach Hohmann (auch Resektionsarthroplastik genannt) korrigiert die Krallen- oder Hammerzehenfehlstellung.

Hierbei wird das Grundgliedköpfchen der Zehe chirurgisch entfernt. Anschließend fixieren wir das Ergebnis temporär mit Kirschner-Draht.

Zur Nachbehandlung trägt die Patientin/der Patient 2 Wochen den sogenannten Frankfurter Verbandsschuh, danach werden Draht und Nahtmaterial entfernt.

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Operation nach Weil

Operation nach Weil

Ein Schwerpunkt unserer Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie ist die Fußchirurgie, um Patientinnen und Patienten mit Fehlstellungen zu helfen.

Die Operation nach Weil (auch Weil-Osteotomie genannt) korrigiert Fehlstellungen der Zehen, die mit Schmerzen des Mittelfußes (Metatarsalgie) einhergehen. Die Indikation ist gegeben, wenn ein Längenmissverhältnis der Mittelfußknochen vorliegt.

Hierbei wird der Mittelfußknochen horizontal durchtrennt und der gelenktragende Knochenteil zurückgeschoben, was den Mittelfußknochen verkürzt. Anschließend fixieren wir das Ergebnis mit der Klick-off-Schraube.

Zur Nachbehandlung trägt die Patientin/der Patient 4 Wochen den sogenannten Frankfurter Verbandsschuh, nach zwei Wochen wird das Nahtmaterial entfernt.

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Rekonstruktive Chirurgie

Rekonstruktive Chirurgie

Wenn Sie nach einem Unfall oder einem Sturz unter Folgeschäden leiden, können Sie das Angebot der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie nutzen. Wir haben uns auf die rekonstruktive Chirurgie inklusive Korrektureingriffen bei Folgeschäden nach Verletzungen spezialisiert. Gerne beraten wir Sie zu Ihren Möglichkeiten.

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Spinalkanalstenose

Spinalkanalstenose

Bei lumboischialgiformen Ausfällen, die ins Bein ausstrahlen, kann eine degenerativ bedingte lumbale Spinalkanalstenose (Einengung des Rückenmarkkanals im Bereich der Lendenwirbelsäule) die Ursache sein. Wenn die konservative Therapie keine Linderung brachte, besteht die Möglichkeit einer operativen Behandlung. Diese Behandlung heißt fachsprachlich selektive knöcherne Dekompression (Erweiterung des Rückenmarkkanals).

Wann immer möglich setzen wir in unserer Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie die Operation minimalinvasiv um. Das geschieht unter Zuhilfenahme eines Operationsmikroskops als Standardverfahren. Außerdem bieten wir unseren Patientinnen und Patienten eine spezielle perioperative Lagerung an, um die Operationsrisiken zu minimieren.

Bei der Diagnose multisegmentale lumbale Spinalkanalstenose, wenn also mehrere Wirbelsäulenabschnitte betroffen sind,  genügt das oft nicht. Weil bei diesen Patientinnen und Patienten häufig bereits verschleißbedingte Instabilitäten der Wirbelsäulensegmente gefunden werden, müssen wir zusätzlich zur mehretagigen Dekompression eine Stabilisierung der Wirbelsäule mittels Fixateur interne vornehmen. Dabei fixieren wir den ventralen (vorderen) Pfeiler durch interkorporale Cages, also Platzhalter zwischen den angrenzenden Wirbelkörpern. Durch verbesserte Operationsverfahren, Instrumente/Werkzeuge und dank unserer Erfahrung können wir diese vordere Stabilisierung meistens in nur einer Operationssitzung von dorsal (hinten) erreichen.

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Sporttraumatologie

Sporttraumatologie

Die Sporttraumatologie ist dasjenige Fachgebiet, das das Wissen und die Therapieansätze der Orthopädie und Unfallchirurgie mit Blick auf Sportlerinnen und Sportler interdisziplinär verbindet. Wenn Sie nach einem Sportunfall oder mit Überlastungsschäden oder beim Sport erworbenen Erkrankungen zu uns kommen, sind wir für Sie da. Außerdem erwartet Sie eine differenzierte operative Behandlung aller Erkrankungen und Verletzungen des Kapsel-/Bandapparates inklusive plastischem Bandersatz.

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Ventrale Verfahren

Ventrale Verfahren

Mit einem ventralen Verfahren bezeichnet die Orthopädie Operationen von vorne. Wir wählen die ventrale Chirurgie unter anderem bei minimalinvasiven thorakoskopischen Rekonstruktionen und bei Stabilisationen der Wirbelsäule im Bereich zwischen dem 3. Thorakalsegment (Th3) und 3. Lumbalsegment (L3).

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Wechselendoprothetik - Revisionsendoprothetik

Wechselendoprothetik=Revisionsendoprothetik

Auch künstliche Gelenke unterliegen Verschleiß und Auslockerung in Abhängigkeit der Beanspruchung. Je nach Körpergewicht, Art der sportlichen Betätigung, Arbeitsbelastung, Knochenqualität etc. kann es sein, dass nach Jahren bis Jahrzehnten ein Ersatz nötig wird.  Weil der Mensch immer älter wird, und auch immer mehr Menschen eine Endoprothese tragen, werden teilweise oder komplette Wechsel der Implantate häufig notwendig und diese Chirurgie nimmt an Bedeutung stetig zu.

Unsere Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie legt einen Schwerpunkt auf die Wechselendoprothetik bzw. Revisionsendoprothetik. Dabei widmen wir uns auch aufwändigen Eingriffen, inklusive knöcherner Defektaufbauten, Stabilisation mittels Knochentransplantationen sowie Zusatzkonstruktionen mit modularen Spezialkomponenten, Titan-Augmenten etc.

Wechseloperationen sind in der Regel schwieriger, komplexer und komplikationsträchtiger als der Routineeingriff einer Erstimplantation. Deshalb sollten sie, wann immer möglich, vor dem Eintreten knöcherner Defektsituationen durchgeführt werden. Auch hier ist, wie so oft, der richtige Zeitpunkt der Operation der Schlüssel zum Erfolg.

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Weichteilverletzung / Verbrennung

Weichteilverletzung / Verbrennung

Weichteilverletzungen und Verbrennungen sind alles andere als selten. Während die meisten Weichteilverletzungen wie Muskelfaserrisse, Sehnen- und Bänderanrisse sowie oberflächliche, kleine Brandwunden mit wenig oder ganz ohne Behandlung abheilen, sind schwerere Verletzungen jeweils ein Fall für die Orthopädie und Unfallchirurgie.

Wir behandeln Sie chirurgisch, wenn Ihre Sehnen, Muskeln oder Bänder komplett gerissen sind. Zudem versorgen wir Verbrennungen, inklusive plastischer Hautabdeckungen.

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Wirbelkörperfraktur

Wirbelkörperfraktur

Bei einer Osteoporose treten neben ausgeprägten Schmerzen auch gehäuft Frakturen im Bereich der Wirbelsäule auf. Wenn diese Frakturen stabil sind, mit Einbrüchen im Bereich der Deck- und Grundplatte der Wirbelkörper, ist eine operative Versorgung oft durch eine minimalinvasive Stabilisierung der Wirbelkörper (die sogenannte Kyphoplastie) möglich. Denn diese komplikationsarme und schonende Operation führt zur sofortigen Schmerzreduktion, was die Patientinnen und Patienten dankbar annehmen. Außerdem werden viele danach zunehmend mobiler. Zusätzlich ist es wichtig, die medikamentöse Therapie der Osteoporose im ambulanten Rahmen fortzusetzen.

Dagegen ist bei instabilen Frakturen der Umfang der Operation umfassender. In diesen Fällen greift unsere Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie auf eine dorsale (hintere) Stabilisierung zurück, gegebenenfalls mit Zementaugmentation (Zementverankerung der Schrauben zur Vermeidung eines Ausreißens der Schrauben aufgrund verminderter Knochenqualität). Auch diese Operation wird in unserer Klinik als minimalinvasive Operation umgesetzt.

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