leitbild helfen und hören

Unser Leitbild

Jeder Mensch ist nach dem Bild Gottes geschaffen und hat ein uneingeschränktes Recht auf menschenwürdiges Leben. Diese Überzeugung bestimmt uns in unserem Dienst an den Menschen.

Helfen und Hören

Mit fachkundiger Hilfe und menschlicher Zuwendung - durch Helfen und Hören - wollen wir zur Menschlichkeit in unserer Gesellschaft beitragen.
Diese Vision soll uns leiten bei unserem Planen und Tun. In diesem Sinne verstehen wir uns als „Unternehmen Menschlichkeit“.

Das Leitbild bietet die Grundlage für unser tägliches Arbeiten. Damit verdeutlichen wir den Anspruch, den wir an unsere Arbeit stellen und welche Erwartungen und Hoffnungen in uns leben. Das Leitbild wurde erstmal im Jahr 2000 formuliert. Seither hat sich Martha-Maria weiter entwickelt. Im Laufe der Jahre hat sich in dem größer werdenden Werk auch das Leitbild weiter entwickelt. Es eröffnet uns Perspektiven und beschreibt unsere Arbeit auf unserem Weg in die Zukunft.

Unser Leitbild hat zwei Seiten – wie die zwei Seiten einer Münze. Auf der einen Seite stellt es Selbstverständnis, Aufgaben und Ziele für unsere Mitarbeitenden dar. Auf der anderen Seite macht es uns für unsere Partner und die Öffentlichkeit erkennbar.

Diesen Zielen fühlen wir uns verpflichtet:
Wertschätzung

Unsere Arbeit ist geprägt von der Wertschätzung für den Menschen

Wir versuchen, die Menschen, für die wir da sind, in ihrer Individualität wahrzunehmen und ihnen Partner zu sein. Dabei wollen wir ihnen freundlich, aufgeschlossen und hilfsbereit begegnen und ihre Würde besonders dann achten, wenn sie nicht mehr selbst dafür eintreten können.
Hierbei hat die Seelsorge in allen unseren Einrichtungen einen besonderen Stellenwert.
Wir verpflichten uns, das Lebensrecht der uns anvertrauten Menschen zu vertreten und zu schützen und Sterbende so zu begleiten, dass ihre Würde gewahrt bleibt.

 

Zuwendung

Wir wollen unsere fachliche Kompetenz mit persönlicher Zuwendung verbinden

Im Sinne des christlichen Menschenbildes wollen wir die Sorge für den Körper mit der Sorge für die Seele verbinden.

 

  • In unseren Krankenhäusern ist es unsere Aufgabe, den Patientinnen und Patienten die beste medizinische, pflegerische und therapeutische Hilfe zu geben, die uns möglich ist. Dabei achten wir darauf, dass Raum bleibt für die persönliche Zuwendung.
  • Den älteren und gebrechlichen Menschen in unseren Einrichtungen der Altenhilfe wollen wir ein Zuhause schaffen, das ihnen ein Leben in Würde ermöglicht. Unsere Pflege und Betreuung in den stationären und ambulanten Angeboten orientiert sich an individuellen Bedürfnissen und Gewohnheiten und aktiviert die vorhandenen Möglichkeiten.
  • Die Rehabilitation sehen wir als Chance, die körperlichen und seelischen Folgen einer schweren Krankheit zu mindern und den Betroffenen Lebensqualität zu ermöglichen. Dabei hat Prävention einen hohen Stellenwert.
  • In unseren Ausbildungsstätten verbinden wir die fachliche Aus- und Weiterbildung mit der Vermittlung einer möglichst hohen sozialen Kompetenz. Damit beteiligen wir uns an der gesellschaftlichen Aufgabe, jungen Menschen einen Ausbildungsplatz und eine berufliche Perspektive zu geben.
  • In den Kindertagesstätten ist es unser Ziel, in Zusammenarbeit mit den Eltern zur Entfaltung der kindlichen Persönlichkeit beizutragen und die Gesamtentwicklung der Kinder zu fördern. • In unseren Hotels machen wir Angebote zur ganzheitlichen Erholung.

 

Zufriedenheit

Die Zufriedenheit der Menschen, für die wir uns einsetzen ist uns ein wichtiger Maßstab

In unserer Arbeit nehmen wir die Erwartungen unserer Patientinnen und Patienten sowie unserer Bewohnerinnen und Bewohner ernst und wollen ihnen gerecht werden, so weit es irgend geht. Dabei ist uns die aktive Teilhabe der Betroffenen und ihrer Angehörigen wichtig. Ihre Kritik und ihre Anregungen sehen wir als Chance, unsere Leistung zu verbessern. 
Mit niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten und Partnern in Institutionen und Unternehmen kooperieren wir im Sinne einer aktiven Vernetzung zum Wohle unserer Patientinnen und Patienten und unserer Bewohnerinnen und Bewohner. Die Zusammenarbeit mit Politik, Verwaltung und Kostenträgern gestalten wir konstruktiv und verantwortungsbewusst.

 

Qualität

Der Sicherung und Verbesserung der Qualität unserer Arbeit räumen wir eine hohe Priorität ein

Die Grundlage für ein hohes Niveau unserer Leistungen ist die Bereitschaft aller, ihre Arbeit zu reflektieren und ständig zu verbessern. Die Qualität muss gesichert und kontinuierlich weiterentwickelt werden. Dies geschieht durch unser praxisbezogenes Qualitätsmanagement. Es soll Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aller Ebenen und Dienstbereiche ermöglichen, selbst Verantwortung zu übernehmen und in fachübergreifenden Teams Verbesserungen zu erarbeiten.

 

Kompetenz

Fortbildung und Weiterbildung sichern unsere fachliche und soziale Kompetenz

Wir fördern die Arbeit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kontinuierlich durch gezielte Angebote zur Fort- und Weiterbildung. Damit soll das Fachwissen vertieft, die Fähigkeit zur Zusammenarbeit verbessert und ein kreatives Arbeiten gefördert werden. So können das Bewusstsein und die Motivation für die gemeinsame Ausrichtung unserer Arbeit wachsen.

 

Miteinander

Ein gutes Miteinander ist eine unersetzbare Grundlage für unser diakonisches Handeln

Gegenseitiges Verständnis und ein offener Umgang miteinander sind wesentliche Voraussetzungen, um das Ziel einer vertrauensvollen Zusammenarbeit zu erreichen. Wir bemühen uns um gegenseitige Wertschätzung, Sensibilität für die Situation des anderen und eine gute Zusammenarbeit aller Berufsgruppen, Dienstbereiche und Einrichtungen. Wir wollen die Fähigkeit zur Kommunikation fördern und zu Formen der Verständigung finden, die unserer Arbeit dienen. 

Zu einem guten Miteinander tragen die Angebote innerhalb der Dienstgemeinschaft bei: Andachten, Gottesdienste, gemeinsame Unternehmungen, Feiern, Konferenzen und die Gelegenheit zum Gespräch. Unsere ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie der Freundesund Förderkreis der Martha-Maria-Stiftung unterstützen die Ziele von Martha-Maria und fördern das Miteinander. Die Martha-Maria-Stiftung gestaltet im Rahmen internationaler kirchlicher Zusammenarbeit eine Partnerschaft mit dem christlichen Krankenhaus in Chicuque, Mosambik.

 

Motivation

Wir praktizieren einen Führungsstil, der klare Zielvereinbarungen mit kooperativem Verhalten verbindet

Die Leitungen auf allen Ebenen haben die Aufgabe, Ziele zu definieren und Rahmenbedingungen zu erstellen. Klare Zielfestlegungen stärken Motivation, Verantwortungsbereitschaft und Engagement aller Beteiligten. Um dies zu erreichen, führen wir regelmäßige Dienstgespräche und leiten Informationen in geeigneter Weise weiter. Wir beteiligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an Entscheidungen und fördern die Delegation von Verantwortung.

 

Vertrauen

Mitarbeitervertretungen und Leitungen der Einrichtungen arbeiten vertrauensvoll zusammen

Die Arbeitskraft der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und ihre berufliche Zufriedenheit kann nur in einem vertrauensvollen Miteinander erhalten bleiben. In einer konstruktiven Zusammenarbeit zwischen Leitungen und Mitarbeitervertretungen liegt die Chance, Konflikte rechtzeitig zu lösen oder von vornherein zu vermeiden.

Wirtschaftlichkeit

Die Wirtschaftlichkeit unserer Einrichtungen ist Voraussetzung für die Erfüllung unseres diakonischen Auftrags

Die Wirtschaftlichkeit unserer Einrichtungen ist Voraussetzung für ihren Bestand. Sie kann nur gesichert werden, wenn jede und jeder Einzelne mit den vorhandenen Ressourcen verantwortlich umgeht: die Leitungen durch vorausschauendes Management; alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durch bestmögliche Nutzung ihrer persönlichen Fähigkeiten, ihrer Arbeitskraft und der vorhandenen Arbeitsmittel. Diese gemeinsame Verantwortung nehmen wir wahr, um miteinander die Herausforderungen der Zukunft zu bestehen. 

 

Kreativität

Um zukunftsfähig zu bleiben, brauchen wir das Engagement und die Kreativität aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Wir achten gemeinsam darauf,

  • unser Ziel einer ganzheitlichen Zuwendung zum Menschen zu verteidigen gegenüber einschränkenden politischen und gesellschaftlichen Tendenzen;
  • neue Herausforderungen zu erkennen und Veränderungen mutig und kreativ anzupacken;
  • ein Arbeitsklima zu schaffen und zu erhalten, das die Motivation zum Dienst am Menschen, die Freude an der Arbeit und die Offenheit für neue Ideen und innovative Wege fördert;
  • ein familienfreundliches Arbeitsklima zu schaffen;
  • unsere Arbeit so umweltbewusst wie möglich zu gestalten;
  • durch die Zusammenarbeit vor Ort mit Kirchengemeinden und anderen Partnern Zeichen zu setzen für die gemeinsame Aufgabe der Sorge um den Menschen.

 

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